Stress

Stress haben wir alle einmal und das ist auch gut so. Bis zu einem gewissen Punkt macht uns der Stress auch stärker. Viele fühlen sich aber mit Stress, um die Ohren nicht wohl und schreien herum oder werden total aufgewühlt. Bei anderen hört der Stress gar nicht mehr auf. Der kann über Jahre gehen. Dann kann Stress zu einem sehr großen Problem werden.

Was ist Stress überhaupt?

Stress ist ein Zustand, der vom Körper, als auch von der Psyche als Reaktion gesehen wird. Beide reagieren auf den Stressor. Es gibt also einen Reiz. Der Reiz ist erst einmal stets neutral. Den nehmen wir ihn uns auf und bewerten ihn. Nach der Bewertung reagieren wir. Ist uns der reiz auf die eine oder andere Weise zu viel, dann reagieren wir mit Stress.

Reiz  —> Bewertung —>  Reaktion

Es gibt zwei Arten von Stress. Es gibt den Eustress und es gibt den Disstress. Der Eustress ist ein guter Stress, denn er fordert uns heraus. Wir nehmen ihn an und lösen die Aufgabe.

Dann gibt es noch den Disstress. Der tut uns gar nicht gut. Das ist der, der uns so richtig fertigmachen kann. Aber was für den einen eine harte, aber gute Nuss ist, das ist für andere nicht erfüllbar. Ist das für uns ein Disstress, dann kann uns das richtig Angst machen. Ob es nun die eine oder die andere Form ist, das entscheidet unsere Bewertung.

Wie zeigt sich Stress?

Stress zeigt sich körperlich, wie auf der Haut. Auch die Nägel der Finger zeigen, ob wir oft unter Stress stehen.

Aber wir erkennen auch Stress von der emotionalen Seite. Wir sind dann nicht sehr ausgeglichen. Die Emotionen fahren dann mit uns Achterbahn.

Kognitiv kann sich der Stress auch zeigen. Wir sind dann nicht bei der Sache. Manche sind dann nervös. Andere fühlen sich vom Kopf her überfordert.

Der Dauerstress ist unser Feind!

Auf lange Sicht tut uns Stress gar nicht gut. Er kann uns dann erschöpfen. Unsere Energie geht dann zur Neige. Wir können uns nicht mehr gut konzentrieren. Oft können wir dann auch nur noch schlecht schlafen. Zum Teil nehmen wir dann Dinge auch ganz falsch wahr.

Stress kann und sehr krank machen, gerade wenn er von Dauer ist.

>>Bei Dauerstress gerät die wohlgeordnete Zusammenarbeit des sympathischen und parasympathischen Nervensystems durcheinander, was früher als vegetative Dystonie, psychovegetative Störung oder funktionelle Störung bezeichnet wurde und heute als somatoforme Störung bekannt ist. Viele derartigen Störungen zeigen sich kaum in einer isolierten Erregung des sympathischen und des parasympathischen Nervensystems, sondern in einer Kombination aus Symptomen beider Nervensysteme.<<¹

Therapie

Es gibt jetzt schon sehr viele Wege, um Stress abzubauen. Hier sollen dir nur einmal kurz eine bekannte Form schrieben werde. In der Psychotherapie lernst du unter anderem den Stress durch das Stressimpfungstraining (nach Maischenbaum) anders zu bewerten. Du lernst dann in der Situation entspannter zu sein. 

Das Antistress-Training der Verhaltenstherapie ist auch für alle geeignet, die sich oft überfordert fühlen. 

Aber jeder Therapieform hat derweil ihr eigene Idee, wie man mit Stress umgeht. Du hast also in der Psychotherapie gute Chancen mehr Ruhe zu finden.


Dazugehöriger Begriff: Anpassungsstörung, Burnoutsyndrom


¹ Die Angst vor Krankheiten, H.MORSCHITZKY, T.HARTL,Patmos Verlag, 2012, Seite 149


Andreas Kawallek

Praxis (HPG): Thomasiusstraße 3, 

10557 Berlin

und 

Praxis (HPG): Neue Gartenstraße 52 c,

15517 Fürstenwalde

0176/61 48 80 78

kawallek@heilkundigepsychotherapie.de

Internet: www.heilkundigepsychotherapie.de

Du bist auf der Seite: Stress