Schlafstörungen

Einschlafen geht einfach nicht. Die halbe Nacht munter. Immer wieder aufwachen. Morgens zu früh wach und wie gerädert fühlen. Das trifft so viele von uns. Doch was können wir tun?


Schlafstörungen Berlin Therapie



Was ist eine Schlafstörung?

Die Schlafstörung kommt bei uns sehr oft vor. Circa 50 Prozent der Menschen leiden an ihr. Man kann auf ganz verschiedene Weise nicht in die wichtigen Phasen des Schlafes finden... 

1. die Schlafstörung ist ein Mangel an Schlafdauer.

2. auch die Tiefe des Schlafes kann damit gemeint sein. 

Wenn wir mehrere Nächte die Woche (man spricht von 2 bis 3 Nächte) keinen guten Schlaf finden, kann man es als eine Schlafstörung benennen.

Körperliche oder psychische Ursache?

Ein Arzt kann schauen, ob es einen körperlichen Grund dafür gibt. Es gibt viele körperliche Gründe für den Räuber der Nacht. Sehr oft zeigt der Körper aber kein Grund für die Schlafstörung. Gibt es keine körperliche Ursache, dann ist sie für den Arzt psychischer Natur. 

Der Teufelskreis

Unser Schlaf und unser Wachsein gehen Hand in Hand. Schlafen wir schlecht, dann sind wir am Tage nicht sehr fit. An Tage werden wir von Reizen überflutet. Sind wir matt, weil wir nachts keinen Schlaf fanden, erleben wir den Alltag oft als sehr stressig. Wir machen auch mehr Fehler und sind nicht so schnell und auch nicht so aufmerksam. Erleben wir am Tage zu viel Stress, dann schlafen wir auch wieder sehr schlecht. 

Stress

Stress ist wohl ein großer Faktor, warum wir nicht so gut schlafen. Sind wir gestresst, benötigen wir meist mehr Ruhe. Leider finden wir in stressigen Zeiten oft sogar weniger Schlaf. Da Stress für viele von uns schon fast alltäglich ist, ist auch der Schlaf für viele von uns nicht gut genug.

Grübelschleifen

Bei vielen von uns kommt es in der Nacht zu Grübelschleifen. Sobald wir uns ins Bett legen, fängt der Kopf an zu rattern. Oft kommt es vor, dass wir in der Nacht immer wieder wach werden. Auch dann kann das Grübeln wieder einsetzen. 

Durch das Grübeln finden wir keine Ruhe. Die wache Phase verhindert auch, dass wir nicht tief genug schlafen.

Schlafen wir nicht ausreichend, dann sind wir am Tage oft sehr müde. Es macht sich Unruhe in uns breit. Wir sind dann auch oft gereizt. Das alles führt wieder zu mehr Stress in uns. Der Teufelskreis geht weiter.

Schlafstörung als Symptom

Oft ist das gar nicht einmal das schlimmste. Schlafstörungen sind sehr oft Anzeichen für eine andere größere Störung. Bei einer Depression kann mangelnder Schlaf ein wichtiges Anzeichen sein. Auch bei vielen Ängsten findet man keinen Schlaf. 

Helfen Café, Tee, Medikamente?

Mit Café halten wir uns wach. Gut, andere trinken lieber Tee. Doch beides macht uns nicht fit. Es hilft uns auch nicht auf lange Sicht. Sie führen uns sogar in die Abhängigkeit. Denn wir brauchen immer mehr von dem Wachmacher. 

Auch Medikamente sind oft eine erste Lösung. Aber auch sie helfen nur kurz. Man sollte sie auf jeden Fall nicht auf Dauer einnehmen.

Lösungsvorschläge:

Hier sind ein paar Chancen aus dem Teufelskreis zu kommen. 

Hausarzt

Es ist nicht das Wahre, hier alle Störungen zu zeigen, die Schlafmangel erzeugen. Bei Schlafstörungen sollte man als ersten Schritt zum Arzt gehen und es checken lassen. Das ist zumindest ratsam. Doch viele möchten nicht gern zu einem Arzt gehen. Das kann man auch verstehen.

Psychotherapeut

Viele mit Schlafstörung lassen sich auch mit Erfolg auf eine Redekur ein. Es werden aber auch oft Übungen gezeigt. Durch die Psychotherapie fanden schon viele wieder in den Schlaf.

Oft liegt das Anliegen gar nicht am Schlafen per se. Oft liegt das Problem in der Ehe. Es kann aber auch von der Arbeit sein. Spricht man über das Problem, hat man die Chance zur Lösung des Anliegens. Ist das Problem gelöst, schlafen viele auch wieder sehr viel besser und auch tiefer. 

Zu sehr guten Befunde kommt klar die  Verhaltenstherapie. Das zeigen viele Studien auf der ganzen Welt. Es gibt gute Methoden, damit Schlaflose wieder zu ihrem Schlaf kommen.

Schlafforschung:

Es gibt eine richtige Wissenschaft über das Schlafen. Sie kann oft ganz genau sagen, warum wir schlecht schlafen. Denn sehr oft leiden Personen an genau demselben Leiden. Die Wissenschaftler machten bisher schon viele Störungen aus und fanden auch schon sehr viele Lösungen.

Schlafhygiene:

Ein komisches Wort, aber sehr wichtig für den Schlaf. Es kommt aus der Wissenschaft des Schlafes. Es gibt ein paar Regeln, damit du besser Schlafen kannst.

  • Immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen und zur gleichen Zeit aufstehen.
  • Drei stunden vor dem Schlafen nichts mehr Essen.
  • Drei Stunden vor dem Schlafen kein Alkohol. 8 Stunden vor dem Schlafengehen kein Café und schwarzen Tee. 3 Stunden vor dem Schlafen kein Tabak mehr.
  • Mittagsschlaf nicht über eine halbe Stunde.
  • Benutzen Sie das Bett nur zum Schlafen.
  • Am Abend nicht mehr hart Arbeiten.
  • Schlaffördernd Schlafzimmer.
  • Schaffen Sie sich eine Pufferzone zwischen Alltag und dem Zubettgehen.
  • Kein helles Licht im Schlafraum.
  • Keine Elektrogeräte, wie Handy, Computer, Fernseher im Schlafzimmer.
  • Keine harten Movies am Abend.
  • Wenig negative Nachrichten aus der Welt.


Entspannung

Kurzschlaf am Tage kann zu mehr Wohlgefühl sorgen. 15 Minuten tun schon Wunder. Gut bewährte Übungen sind ...

Progressive Muskelentspannung,

Meditation,

Autogenes Training,

Biofeedback.

Auch Yoga kann sehr gut helfen. Tai-Chi und Qi Gong verbessern sehr oft den Schlaf.

Traditionell Chinesische Medizin (TCM)

Mit Akupunktur kann man auch an der Schlafstörung arbeiten. Siehe dazu den Link.

Wer die Nadeln der Akupunktur nicht mag, kann es auch mit Akupressur versuchen. Allerdings sollte die Behandlung von einem Experten gemacht werden. 

Sport

Lange Spaziergänge sind ein sehr gutes Mittel. Für die Sportlichen unter uns ist joggen auch ein sehr beliebtes Mittel und auch sehr in Mode. Auch Radtouren sind zu empfehlen. 

Gedankenstoptechnik

Grübeln wir in der Nacht, so können wir laut in die Hände klatschen und Stopp rufen. Zwar steht der Partner dann vor Schreck im Bett, aber das Grübeln lässt in der Regel stark nach.


Schlafstörung und ihre dazu gehörige Begriffe:

Die Schlafstörung wird auch Insomnie genannt. Weitere Begriffe sind 

Dyssomnie, 

Hypersomnie, 

Hyposomnie 

und Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus


Für weitere Fragen stehe ich dir sehr gern zur Verfügung.



Therapeut und Coach: Andreas Kawallek

Praxis (HPG): Thomasiusstraße 3, 

10557 Berlin

 0176/61 48 80 78

und 

Praxis (HPG): Neue Gartenstraße 52 c

15517 Fürstenwalde

0176/61 48 80 78

kawallek@heilkundigepsychotherapie.de

Internet: www.heilkundigepsychotherapie.de

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