Psychische Störung

Die psychische Störung ist ein Begriff aus der Klinik. Um das psychische Leiden der Menschen besser zu mindern oder auch gar zu heilen, führte man den Begriff ein. 

Unser Körper kann erkranken, wir nennen das dann Krankheit. So kann auch unsere Psyche erkranken. Das nennen wir dann eine psychische Störung. 

Wer bestimmt, was eine Psychische Störung ist?

Keiner kann einem anderen einfach eine Störung unterstellen. Dafür gibt es die Weltgesundheitsorganisation. Das lange Wort kann auch locker gekürzt werden, und zwar WHO. Da sitzen Experten zusammen. Die machen sich den Kopf, was, wann und wie gestört ist. Die sagen ja auch, was krank ist und warum. 

Die WHO gibt das dann in ganz bestimmten Büchern bekannt. Das ist momentan das ICD-10. Da stehen alle Störungen drin. Der Psychotherapeut muss sich dann auch genau daran halten, was da drin steht. Es versteht sich von selbst, dass die Infos derzeit nicht nur Bücher sind, sondern auch in anderen Medien.

Psychische Störungen sind also ganz bestimmte Leiden. Sie betreffen die Psyche, aber auch den Geist und die Seele. Es gibt jedoch auch Beeinträchtigung in Bereich des Soziallebens, des Berufes oder anderen Funktionsbereichen. (Sorry, den Satz bekomme ich nicht so leicht lesbar hin, ohne den Inhalt zu zerstören. Und zerstören will ich natürlich nicht.) 

Diese Störungen sind klare Abweichungen von der kulturellen Norm. Diese treten in uns auf, also im Denken, im Erleben, im Fühlen, aber auch im Verhalten. 

Die WHO führte die psychische Störung anstelle des Begriffs psychische Krankheit ein. Damit wollten sie eine Abwertung von Betroffenen entgegenzuwirken. Ob denen das gelang?


Andreas Kawallek

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Was ist eine Psychische Störung?