Phobie

Die Phobie ist eine Angstreaktion. Diese Angstform gibt es sehr häufig. Sie tritt bei der Wahrnehmung gewisser Objekte auf. Es kann auch sein, dass die Angst in bestimmten Situationen vorkommt. Die Dinge sind oft gar nicht schlimm und gar nicht gefährlich. Das weiß auch oft die Person, die Angst hat. Aber das Wissen allein nützt nichts. Die Angst ist trotzdem da.


Phobiker sagen oft, dass sie sich vor den Dingen ekeln, die Angst machen. Das ist als Beispiel bei bestimmten Tieren so, die Angst machen, wie Spinnen oder Schlangen. Auch werden sie als "es könnte ja sein, dass ..." eingestuft. Die Angst wird durch Objekte außerhalb des Phobikers in Gang gesetzt. Das bildet sich der Phobiker nicht ein. 

Diese Dinge machen jedoch nicht allen Menschen Angst. Nicht jeder hat Angst vor großen Plätzen. Aber es gibt Personen, die haben halt Angst. Und für sie ist es eine Qual, wenn sie einen großen Platz überqueren sollen. Es werden dann auch stets große Plätze regelmäßig vermieden, auch wenn die Person einen Umweg gehen muss. 

Wenn eine Vermeidung nicht möglich ist, dann entsteht oft sehr große Angst. Das Objekt wird dann mit enormer Angst ertragen. Die Angst kann für den Phobiker unerträglich sein. Das heißt, das kann von einem leichten Unbehagen bis zur Panik reichen. 

Die Angst zeigt sich vor allem auch immer mit körperlichen Anzeichen. Es kommt auch ein Gefühl von Verlust der Kontrolle vor. Das nennt man dann Kontrollverlust. Dazu kann sich ein Gefühl bilden, als würde man wahnsinnig werden. In der Regel führt allein der Gedanke an das Objekt zu einer Erwartungsangst.

Eigentlich kann so gut wie alles ein Objekt sein, das Angst macht. 

Manchmal ist das gar nicht einmal das Schlimmste. Oft entsteht eine Angst vor der Angst.  Der Psychotherapeut nennt das als Phobophobie. Es gibt verschiedene Arten sich von der Phobie zu lösen. Erst einmal braucht man aber schon eine Portion Mut. 

Die besten Resultate zeigen immer wieder Modelle der Verhaltenstherapie. Dazu gehören die Konfrontationstherapie, die Desensibilisierung und sogar die Kognitive Umstrukturierung.

Was gibt es für Phobien?

Agoraphobie (Angst vor großen Plätzen, weite Reisen)

Aviophobie (Flugangst), 

Arachnophobie (Angst vor Spinnen), 

Akrophobie (Höhenangst), 

Klaustrophobie (Angst vor bestimmten Räumen), 

Soziophobie (Angst vor Menschen und Gesellschaft allgemein), 

Dentophobie (Angst vor dem Zahnarzt), 

Dysmorphophobie (Störung der Wahrnehmung des eigenen Körpers), Xenophobie (Angst vor Fremden, auch Ausländern), 

Canophobie (Angst vor Hunden). 

Phobie wird häufig phobische Störung genannt.


Andreas Kawallek

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