Aufschieben/Prokrastination

Prokrastination, auch Aufschieberitis genannt, ist das chronische Verhalten von Aufschieben verschiedener unangenehmer Handlungen und Tätigkeiten. Man unterscheidet den Erregungsaufschieber und den Vermeidungsaufschieber. 

- Der Erregungsaufschieber >>macht alles auf den letzten Drücker<<, er ist auf diese Art sehr kreativ und produktiv.

- Der Vermeidungsaufschieber geht vom Versagen aus und wird dadurch gehemmt. Minderwertigkeitsgefühle unterstützen das Aufschieben.

- Auch gibt es Personen mit Tendenzen zum Erregungsaufschieben und Vermeidungsaufschieben gleichzeitig.

Viele Aufschieber haben Schwierigkeiten ihre Prioritäten zu setzten. Kommen Entscheidungsschwierigkeiten hinzu, dann entsteht eine Ohnmacht, etwas anzupacken. Durch das regelmäßige Verschieben auf einen späteren Zeitpunkt wird, zumindest bei dem Vermeidungsschieber, die Chance zur Produktivität immer kleiner. Die Dinge werden nicht erledigt. Dadurch entsteht eine noch größere Angst vor Versagen.

Aufschieben kann auch in der Partnerschaft immer wieder zu Konflikten führen, wenn ein passiver Partner eine große Tendenz zum Aufschieben zeigt. Motto ist dann: Ich bin nur so passiv, weil du so aktiv bist. Unzuverlässigkeit ist vom aktiven Partner häufig der Vorwurf. Doch Vorwürfe, Belehrungen und Provokationen vom aktiven Partner verstärken i.d.R. das Aufschieben. Eine Paarberatung kann von großem Nutzen sein.

Die Verhaltenstherapie ist die richtige psychotherapeutische Methode um Aufschieben zu löschen und eine aktive Verhaltensweise zu lernen. Der Psychotherapeut setzt dabei genau an dem aufrechterhaltenden Verhalten an.


Liebestherapeut: Andreas Kawallek

Praxis (HPG): Thomasiusstraße 3, 

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und 

Praxis (HPG): Neue Gartenstraße 52 c,

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