Agoraphobie leicht erklärt

Die Agoraphobie ist ein Leiden, das man nicht auf die leichte Schippe nehmen lässt. Sie wird zu den Phobien gezählt, wie der Name schon sagt. Doch bringt sie durch ihre schweren Symptome sehr starkes Leid. Daher hat sie von allen Phobien eine Sonderstellung.   

Was ist die Agoraphobie?

Im engeren Sinne ist sie eine Angst vor großen und offenen Plätzen. Auf der Mitte eines Platzes kann sich der Phobiker nicht zurückziehen. Das macht ihm Angst.

Weiter gefasst wird sie auch als Angst vor Masse von Menschen verstanden. Das liegt an einem bestimmten Grund. Dieser Phobiker zieht sich stets an einen für ihn sicheren Ort zurück. Und das ist ein sehr wichtiges Merkmal.

Welche Symptome gibt es noch?

Sehr extrem, aber nicht selten verlässt er so gut wie gar nicht das Haus. Zudem fällt es ihm schwer in Geschäfte zu gehen. Mit Bus und Bahn zu fahren geht oft auch nicht. Wenn der Zug voller Menschen ist, kann eine Panik auftreten. Wenn das schon nicht geht, dann ist schon fast klar, dass weite Reisen vermieden werden.

Wie schon oben gesagt, fällt auch hier auf, dass er sich in all den Beispielen nicht selbst sichern kann. Am sichersten fühlt sich der Agoraphobiker bei sich zu Hause. Daher verlässt er es sehr ungern.

Von Qual bis Panik!

In der Regel fühlt sich dieser Phobiker durch diese Phobie sehr eingeschränkt. Die Einengung kann so weit gehen, dass das Haus oder die Wohnung gar nicht mehr verlassen werden kann. Muss er es doch tun, dann führt es häufig zu Panikattacken. Allein der Gedanke kann Angst machen. Nun ist es de facto klar, dass die meisten auch manchmal das Haus verlassen müssen. Daher kann auch ständig eine Panikattacke hinter der Tür.

Es ist für die Angehörigen oft sehr schwer. Schließlich kann man mit der Angst nicht immer zur Arbeit gehen. Der Partner muss zum Teil für beide Arbeiten und auch alle Besorgungen machen.

Ist ein Ort sehr unangenehm, dann wird der vermieden. Dabei muss es nicht nur ein Ort sein. Auch ein Umstand kann vermieden werden. Die Vermeidung der Angst ist also ein entscheidendes Symptom

Mindestens zwei folgende Situationen sollten auftreten, um eine Agoraphobie zu diagnostizieren.

Angst oder Panik in Menschenmengen, 

Angst auf öffentlichen Plätzen, 

Angst vor weit entfernten Reisen,

Angst alleine zu verreisen. 

Das Fehlen einer sofortigen Fluchtmöglichkeit ist ein auslösendes Merkmal der Angst, das zu einer Panik führen kann.

Eine Agoraphobie wird häufig von anderen Störungsbildern wie soziale Phobie, Zwangsstörung oder Depression, aber auch Alkoholabhängigkeit begleitet. Die psychotherapeutisch erste Wahl ist die Verhaltenstherapie.




Andreas Kawallek

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