Agoraphobie

Die Agoraphobie gehört zu der diagnostischen Kategorie der Angststörungen. Diese Angststörung wird zwar zu den Phobien gezählt, allerdings wird die Agoraphobie durch ihre schere Symptomatik als eigenständiges Störungsbild anerkannt. F40.0 ist das Kürzel für die Agoraphobie.

Im engeren Sinne ist die Agoraphobie eine Angst vor großen, offenen Plätzen. Weiter gefasst wird diese phobische Störung auch als angst vor Menschenansammlungen verstanden oder Schwierigkeiten des Zurückziehens in Sicherheit.

Zu dieser Angststörung gehört auch die Angst das Haus zu verlassen oder Geschäfte zu betreten oder allein in öffentlichen Verkehrsmitteln (wie im Zug, Bus oder Flugzeug ohne Begleitung) zu reisen.

In der Regel fühlt sich der Betroffene durch diese Phobie sehr eingeschränkt. Die Einschränkung kann so weit gehen, dass das Haus oder die Wohnung nicht mehr verlassen werden kann. Die Agoraphobie führt häufig zu Panikattacken oder eine Panikstörung.

Alle Agoraphobie-Leidenden vermeiden unangenehme Orte oder Situationen. Vermeidung der Angst ist also ein entscheidendes Symptom. Mindestens zwei folgende Situationen sollten auftreten, um eine Agoraphobie zu diagnostizieren: Angst oder Panik in Menschenmengen, Angst auf öffentlichen Plätzen, Angst vor weit entfernten Reisen, Angst alleine zu verreisen. Das Fehlen einer sofortigen Fluchtmöglichkeit ist ein auslösendes Merkmal der Angst, das zu einer Panik führen kann.

Eine Agoraphobie wird häufig von anderen Störungsbildern wie soziale Phobie, Zwangsstörung oder Depression, aber auch Alkoholabhängigkeit begleitet. Die therapeutisch erste Wahl ist die Verhaltenstherapie.




Liebestherapeut: Andreas Kawallek

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