Neurasthenie

Die Neurasthenie wird auch Erschöpfungssyndrom genannt. Es gibt zwei Formen der Neurasthenie: 

1) Schwäche nach geistiger Anstrengung: Klage über vermehrte Müdigkeit nach geistiger Anstrengung, häufig mit einer abnehmenden Arbeitsleistung oder Effektivität bei der Bewältigung täglicher Aufgaben. Die geistige Ermüdbarkeit wird typischerweise als unangenehmes Eindringen ablenkender Assoziationen oder Erinnerungen beschrieben, als Konzentrationsschwäche und allgemein uneffektives Denken. 

2) Schwäche nach körperlicher Anstrengung: Gefühle körperlicher Schwäche und Erschöpfung nach nur geringer Anstrengung, begleitet von muskulären oder anderen Schmerzen und der Unfähigkeit sich zu entspannen. 

Bei beiden Arten der Neurasthenie finden sich eine ganze Reihe von anderen unangenehmen körperlichen Empfindungen wie Schwindelgefühl, Spannungskopfschmerzen, Gefühl einer allgemeinen Unsicherheit und Schlafstörungen. Reizbarkeit, Freudlosigkeit und unterschiedlich leichte Grade von Depression und Angst sind üblich. 

Was ist der Unterschied zum Burnout? 

Der Unterschied zum Burnout ist der, dass die Neurasthenie aus privaten Ursachen entsteht, während das Burnout durch berufliche Gründe hervorgerufen wird. Jedoch kann in der Regel die Trennung von Beruf und Privat nicht einfach gezogen werden. Der Psychologe oder Psychotherapeut spricht bei einer unscharfen Trennung dann von einer Neurasthenie. Da es für ein Burnout noch keine Klassifikation der WHO gibt.

Worin unterscheidet sich die Neurasthenie von der Depression?

Schnell findet man im Internet die Krankheitsanzeichen der Neurasthenie. Viele Symptome der Neurasthenie hat auch die Depression. Die Depression kann je nach Schweregrad vier Hauptsymptome haben: Niedergeschlagenheit, Freudlosigkeit, Interesselosigkeit, Antriebslosigkeit und viele Nebensymptome. Bei der Neurasthenie sind diese depressiven Symptome zwar vorhanden, aber rechtfertigen keine Diagnose der Depression. Bei längerem Anhalten der Neurasthenie könnte allerdings eine schwerere Depression entstehen. Daher sollte dem Erschöpfungszustand entgegengewirkt werden. Der Übergang von der Erschöpfung in eine depressive Episode kann als Erschöpfungsdepression benannt werden. Von daher sollte man sich in einer Psychotherapie beraten lassen. Die erste Wahl ist eine Verhaltenstherapie.


Liebestherapeut: Andreas Kawallek

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